Usability Video Contest 2007/2008
"Everyday Usability Troubles"

2. Pressemeldung (GC-UPA)

„World Usability Day 2007“: 14 deutsche Städte werben am 8. November für nutzerfreundliche Produkte

STUTTGART, 16. OKTOBER 2007 – ür den „World Usability Day 2007“, den am 8. November stattfindenden dritten weltweiten Aktionstag für nutzerfreundlichere und gebrauchstauglichere Produkte, zeichnet sich hierzulande eine Rekordzahl von Veranstaltungen ab. Nach derzeitigem Stand (Mitte Oktober) werden am 8. November in 14 deutschen Städten – nämlich in Aachen, Berlin, Bonn, Chemnitz, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Magdeburg, Mannheim, München, Stuttgart und Weimar – Vorträge, Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden und Vorführungen durchgeführt. Unter den weltweit mindestens 26 Ländern, die sich am diesjährigen „World Usability Day“ beteiligen, liegt Deutschland damit nach den USA auf Rang zwei. Eine komplette Übersicht der deutschen Veranstaltungen steht im Internet unter www.worldusabilityday.de zur Verfügung.

Die deutschen Aktivitäten zum diesjährigen „World Usability Day“, die vielfach in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten, Hochschuleinrichtungen oder produzierenden Unternehmen durchgeführt werden, widmen sich im Rahmen des internationalen Mottos „Making Life Easy“ unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. So steht beispielsweise bei der Veranstaltung in München, die im dortigen Deutschen Herzzentrum stattfinden wird, die besondere Rolle der Usability im Gesundheitswesen im Mittelpunkt. Unter anderem sollen hierbei sowohl die Gebrauchstauglichkeit medizinischer Gerätschaften als auch die Anforderungen an die Nutzungssicherheit medizinischer Produkte thematisiert werden. Konkret soll zum Beispiel dargestellt werden, wie mangelhafte Gebrauchstauglichkeit – etwa eine missverständliche oder irreführende Gestaltung von Medikamentenverpackungen – zu Verwechslungen und damit zu Fehlmedikationen oder Fehlbehandlungen führen kann.
In Berlin wird am 8. November der Frage nachgegangen, wie technische Entwicklungen so konzipiert werden können, dass ihre Benutzung nicht als Plage, sondern als Genuss empfunden wird. Exemplarisch sollen Anwendungen vorgestellt werden, die – statt Frust zu verursachen – Freude auslösen. In Hamburg wiederum steht der „World Usability Day 2007“ ganz im Zeichen des internationalen Erfahrungsaustauschs: Referenten aus Wissenschaft und Verwaltung treffen mit Repräsentanten der Wirtschaft zusammen, die von so namhaften „Global Player“-Unternehmen wie IBM, Google, Sun Microsystems, o2 und XING kommen. Darüber hinaus konnten die Hamburger Organisatoren den renommierten Usability-Experten Javier Broch von der New Yorker Columbia University als Gastredner gewinnen. In Stuttgart schließlich, wo die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster stattfindet, werden die Besucher die Möglichkeit erhalten, auf einem interaktiven Ausstellungsparcours unterschiedliche Projekte und Anwendungen persönlich auszuprobieren und auf ihre Nutzerfreundlichkeit zu testen.

Abgerundet wird der diesjährige „World Usability Day“ von einem interaktiven Video-Wettbewerb namens „Usability-Video-Contest“, der seit kurzem auf der beliebten Internetplattform YouTube ausgetragen wird. Dort kann jedermann Videoclips einstellen, in denen gezeigt wird, wie Menschen im alltäglichen Umgang mit nutzerfeindlicher Technik auf Schwierigkeiten stoßen (mehr zum Video-Wettbewerb: www.usability-video-contest.org).

Der „World Usabiliy Day“, der weltweite Aktionstag für nutzerfreundlichere und gebrauchstauglichere Produkte, wird seit 2005 alljährlich vom internationalen Berufsverband der Usability-Experten, UPA (Usability Professionals’ Association), veranstaltet. In Deutschland zeichnet das German Chapter der UPA (GC-UPA; www.gc-upa.de) für die Durchführung verantwortlich. Im Premierenjahr 2005 fanden am „World Usability Day“ weltweit rund 120 Veranstaltungen mit insgesamt etwa 8.000 Teilnehmern statt; 2006 waren es bereits 175 Events in 35 Ländern mit insgesamt rund 40.000 Teilnehmern. Der Aktionstag soll bei Unternehmen dafür werben, bei der Produktentwicklung stärker die Perspektive der Nutzer zu berücksichtigen und dabei stets selbstkritisch zu hinterfragen, ob das Produkt vom Anwender tatsächlich nachvollzogen und verstanden werden kann. Auch der wirtschaftliche Aspekt soll durch den Aktionstag betont werden – denn die Marktfähigkeit und damit der kommerzielle Erfolg technischer Entwicklungen hängen mehr und mehr entscheidend von deren Benutzerfreundlichkeit ab.

Weitere Informationen: www.gc-upa.de und www.usabilityprofessionals.de

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